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Gute
Entscheidungen wollen vorbereitet sein und sollten in der Vorbereitung den aus der sozialpsychologischen Theorie bekannten regulatorischen Fokus mitberücksichtigen.
Decision Management steuert das Change management. Alle Veränderungen im Unternehmen werden durch Entscheidungen gesteuert und eingeleitet. So kommt der richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit eine bedeutende Rolle zu.
Ob eine richtige Entscheidung aus unternehmerische Sicht tatsächlich die richtige war, lässt sich im Nachhinein nicht immer feststellen.
Die "Richtigkeit" einer Entscheidung an der Umsatzentwicklung zu messen wäre sehr eindimensional und berücksichtigt sicher nicht die vielfältig zu berücksichtigenden Einflussfaktoren wie Kultur, Politik, Mitbewerber, Kunden, Ressourcen, Umwelt....
Nach dem Motto "Hinterher ist man klüger" oder "heute bin ich schlauer", dürfen sich die besten Manager Fehler zugestehen, denn zum Zeitpunkt der Entscheidung kannte der Entscheider die Auswirkungen seiner Entscheidung und die Wechselwirkung mit parallel laufenden Veränderungen nicht.
Erst hinterher wird das Ergebnis in seiner vollen Wirkung sichtbar und bewertbar allerdings nur mit dem Wissen nach der Veränderung.
Die a priori Beurteilung einer Entscheidung d.h. die Beurteilung einer Entscheidung mit dem Wissen vor der Veränderung ist praktisch nicht möglich, da sich das Wissen durch die Auswirkungen der Entscheidung bereits verändert hat.
Offensichtlich kommt dem Wissen, anhand dessen eine Entscheidung getroffen wird, eine grosse Bedeutung zu.
Das Wissen wiederum wird anhand unterschiedlich motivaler Orientierung gewonnen, so dass die motivale Orientierung die Entscheidungsfindung beeinflusst.
Auf der Basis der sozialpsychologischen Theorie des regulatorischen Fokus können spezifische Hypothesen formuliert werden, die Aussagen über die Auswirkungen der unterschiedlichen motivationalen Orientierungen in verschiedenen Phasen einer Entscheidungsfindung machen.
Im einzelnen werden Annahmen über die Einflüsse des regulatorischen Fokus:
Gewinn anstreben oder Verlust vermeiden - was motiviert mehr? aufgestellt:
a) bei der Informationssuche,
b) bei der Zusammenstellung der als relevant betrachteten Alternativen (Consideration Set),
c) bei der Auswahl und Beurteilung der Altnernativen und
d) bei Zufriedenheitsbeurteilungen nach der Entscheidung.
Grundlegend ist dabei die Annahme, dass die Ausrichtung auf unterschiedliche Zielzustände mit einer differentiellen Fokussierung auf unterschiedliche Informationen einhergeht.
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