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Change Management

Change Management ist im Zuge der Globalisierungsaktivitäten vielfach hochaktuell.
Im Zuge zunehmendem Wettbewerbsdrucks sehen sich grosse Firmen immer stärker gezwungen, unprofitable Prozesse oder vermehrt auch Kernprozesse nach Übersee auszulagern.
Dies führt unweigerlich zu tiefgreifenden Change Management Prozessen mit verschiedenen Aktoren, Betroffenen und neuen Gewinnern.

Change Coaching

Change Coaching ergänzt das komplexer werdende Change Management durch externe Beratung. Change Coaching gibt die Richtung von aussen vor, die wesentlichen Veränderungen werden jedoch von den eigenen Mitarbeitern realisiert. Das ist deutlich effektiver als externes Change Management. Es hält das entstandene Know-how im Hause und die Lösungen werden besser angenommen. Was von den eigenen Mitarbeitern kommt und entwickelt wird, ist realitätsnäher und leichter umsetzbar. Dadurch stärken erfolgreiche "Change Coaching"-Projekte das Selbstvertrauen der Mitarbeiter und des Unternehmens. Die Mitarbeiter nehmen an der Gestaltung der Zukunft aktiv teil und entwickeln ein neues Bewusstsein für die Veränderung.

Warum Change Management an Dynamik und Komplexität zunimmt

Boris Billing, Vorsitzender der Geschäftsleitung Management Education & Development am Malik Management Zentrum St. Gallen, stellt die Bedeutung des "Change Management" in Unternehmen eindrücklich seinem Interview zum Thema "Human Resource Management in Veränderungsprozessen" dar und nennt folgende zwei Gründe, die seiner Ansicht nach zu einer höheren Dynamik und zu einer steigenden Komplexität in Veränderungssituationen führen:

1. Grund: Die Veränderungen haben an Tempo zugelegt, die Mitarbeiter haben immer weniger Zeit sich auf die Veränderungen einzustellen. Entsprechend wächst der Widerstand und die Veränderung kann nicht so schnell vollzogen werden wie erwartet.

2. Grund: Die Häufigkeit der Veränderung hat zugenommen, so dass die betroffenen Mitarbeiter in den Unternehmen immer weniger den Sinn und die Notwendigkeit der Veränderung nachvollziehen wollen oder können.

Oftmals haben Mitarbeiter, die einen mehrmaligen Wechsel des Managements miterlebt haben, erfahren, dass Veränderungsprozesse nicht immer erfolgreich sind und stehen der Veränderung durch neues Management oftmals kritisch gegenüber.

Erweiternd zu den von Herrn Billing angeführten Gründen dürften sich noch folgende Tendenzen auf die Komplexität und Dynamik der Veränderung verschärft auswirken:

3. verschärfende Tendenz: Die zunehmende grenzüberschreitende Zusammenarbeit durch Auslagerung von Prozessen ins Ausland, birgt durch das Zusammentreffen unterschiedlicher Kulturen und Arbeitsweisen hohe Komplexität in sich. Grenzüberschreitende Kommunikation und Management bedarf sowohl gegenseitiges Verständnis und Vertrauen als auch intergriertes Knowledge Management zum Schutz des unternehmerischen Wissens.

4. verschärfende Tendenz: Hohe Investitionen werden heute vorwiegend in den Aufbau neuer Wissenszentren in Billiglohnländern China und Indien getätigt. Dadurch stehen spezialisiertes Wissen und hochspezialsierte Fachkräfte vermehrt in sehr grossem Umfang zur Verfügung, so dass die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen eine enorme Beschleunigung und Veränderung erfahren dürfte.

40 Prozent Grenze für Offshorig

Im oben genannten Kontext spielt heute das zunehmende Offshoring eine wesentliche Rolle. Die fast grenzenlosen Möglichkeiten durch Offshoring möchte Karl Landert, Head Application Development bei der Credit Suisse (CS), dennoch nicht voll ausschöpfen.

In dem NZZ-Artikel vom 10. Nov. 2006 erklärt er warum: "Derzeit werden rund 25 Prozent der Arbeit aller Entwicklungsprojekte in Personenstunden gerechnet offshore erledigt. Wir möchten diesen Anteil auf 40 Prozent steigern. Das ist für uns eine Grenze, die wir nicht überschreiten möchten. Wir werden also stets mindestens 60 Prozent selber machen. Würden wir diesen Anteil reduzieren, bestünde die Gefahr, dass wir intern nicht mehr genügend Fachleute mit dem entsprechenden Know-how für die eigene Weiterentwicklung hätten. Das wäre nicht nachhaltig."

Warum Change Management hohe Risiken beinhält

Veränderungsprozesse stellen für Unternehmen oft sehr hohe Risiken dar, die oftmals durch stark wirtschaftlich geprägten Überlegungen / Erwägungen übersehen oder überdeckt werden. Die Risiken sind oftmals gar nicht bekannt oder können aufgrund der Komplexität nicht identifiziert werden und müssen somit ignoriert werden.

  1. Die Frage ist auf Grund welcher Überlegungen werden die Entscheidungen für die Veränderungsprozesse getroffen ? Oftmals haben persönliche (z.B. Boni-Vereinbarungen) oder politische Interessen ein sehr hohes Gewicht. Sind wirklich aus unternehmerischer Sicht die richtigen Entscheidungen getroffen worden ? Kann man die Auswirkungen der Entscheidung heute abschätzen ?

  2. Weiteres und oftmals noch grösseres Risiko verbirgt sich in der Fragestellung nach der Umsetzung. Ein Veränderungsprozess, der auf einer falschen Annahme oder Entscheidung beruht kann unter Umständen weniger schädlich sein, als eine richtige Entscheidung, die in der Umsetzung fehlschlägt.

[1] http://www2.malik-mzsg.ch/seminare/download/5766/de/Interview_Human_Res_Manag.pdf

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