Home  Einstiegsseite   Kleinanzeigen| Public Relations | Web Marketing | Suchmaschinen Marketing| Innovationsmarketing | seo center | Inserate  Suchmaschinenmarketing   Suchmaschinenoptimierung  Direct Marketing  eChannel Marketing  Click&Serve®


Immobilienkrise

Immobilienkrise 1999

Immobilienkrise 2000

Immobilienkrise 2001

Finanzkrise 2006

Finanzkrise 2007

Finanzkrise 2008

Finanzkrise 2009

Was ist genau geschehen ?

Welche Papiere haben ihren Wert verloren und warum?

Warum wurden die Papier wertlos?

Wer hat gewonnen und wer hat verloren?

1999 - Die US-Hypothekenbank Fannie Mae hat die Banken ermutigt, Personen mit geringem Einkommen Immobilienkredite zu gewähren.

2000 In der Finanzkrise 2000 sanken die Aktienkurse um 60-80 Prozent. Sie erholten sich danach relativ schnell wieder. 2001 - Aufgrund der Senkung der US-Notenbank-Leitzinsen konnten Personen mit geringem Einkommen Immobilien auf Kredit kaufen. Die Kredite waren schlecht abgesichert. Es wurde so gut wie kein Eigenkapital benötigt. Bis fast zur Höhe des Marktwertes wurden die Kredite an der Haustüre vergeben. Die nicht gesicherte Kredite wurde zu Paketen gebündelt und als Wertpapiere an die Großbanken und Versicherungen in aller Welt verkauft.

2006 - Die Immobilien in den USA verloren durch die stetig ansteigenden Zinsen schnell an Wert, weil die Hauseigentümer ihre Schulden und Schuldzinsen nicht bezahlen konnten.

2007 - Anfang des Jahres war es so weit, daß zu wenig Zahlungen eingingen. Dies führte nach und nach zur Zahlungsunfähigkeit und damit zur Pleite von New Century Financial. In der Folge teilten immer mehr Banken mit, daß sie Abschreibungen in Milliarden-Höhe vornehmen müßten. Der Grund dafür waren die faulen Hypothekenkredite. Als Paradebeispiel betraf es die Schweizer Bank USB, die rund 40 Milliarden Franken abschreiben mußte. In der Folge war das Vertrauen der Banken untereinander zerstört, denn niemand weiß auf wieviel faulen Wertpapieren die jeweilige Bank sitzen geblieben ist. Die staatlichen Notenbanken mußten zur Rettung der Banken frisches Geld in den Finanzmarkt pumpen.

2008 - Die Pleiten setzen sich fort. Im März wird die US-Investmentbank Bear Stearns zahlungsunfähig und deshalb von dem Konkurrenten J. P. Morgan geschluckt. Die zwei größten Baufinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac sind Bankrott und werden deshalb durch den Staat gerettet. Einige Tage später ist Lehmann Brothers pleite. Für die US-Versicherung AIG springt die US-Notenbank ein. Die amerikanische Regierung beschließt nach einer ersten Ablehnung im Parlament ein 700 Milliarden Dollar schweres Rettungspaket. Die Börsenkurse fallen trotzdem.

Die USA haben in den vergangenen Jahren eine ungewöhnliche Verschuldungsblase zugelassen. Wer z. B. ein Haus für 300000 Dollar kaufen wollte, erhielt von der privaten Hypothekar-Agentur ohne Sicherheiten das Darlehen voller Höhe von 300000 Dollar. Der Vertreter, der die Darlehen an der Haustür “verkaufte” erhielt den vorgesehenen Bonus. In Deutschland dürfen die Banken Hypothekendarlehen höchstens bis zu 65 bis 80 % des Kaufwerts gewähren. Hinzu kam, daß durch den Kaufboom die Immobilienmarktwerte anstiegen. Der Eigentümer bekam durch den überhitzten Liegenschaftsmarkt leicht einen weiteren Kredit, weil das 300000 Dollar-Objekt bald 400000 Dollar Wert war. Es wurde also weitere 100000 Dollar verliehen. Aus diesem Zusatzkredit bezahlten die Amerikaner dann eben die begehrten Konsumgüter wie Zweitauto, Yacht usw.

Aber nicht nur die amerikanischen Haushalte verfuhren so, sondern auch die republikanische Regierung machte in der 8-jährigen Regierungszeit immer mehr Schulden. Sie bezahlte die Staatsausgaben, die Steuersenkungen und die Kriegsausgaben aus dem Schuldentopf. Es war der hoffähige Grundsatz geboren: Kaufe heute - zahle später!

Januar 2009
Der Internationale Währungsfonds (IWF) fürchtet die Deflation und sieht die Weltwirtschaft in der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Die weltweite Immobilienkrise hat sich zu einer weltweiten Wirtschaftskrise ausgedehnt. Dem überarbeiteten Finanzstabilitätsbericht zufolge erwartet der IWF, dass die Banken auf US-Kredite und verbriefte Wertpapiere rund 2200 Mrd. $ abschreiben müssen. IWF Prognose

"Der IWF (2003) analysiert Auf- und Abschwünge am Wertpapier- und Immobilienmarkt anhand eines Datensatzes von 15 Ländern zwischen 1970 und 2002. Dazu werden zunächst Preishoch- und Tiefpunkte bestimmt, um danach jeweils die 25 Prozent der Abschwünge mit den größten Preiseinbußen als Krisen zu definieren. Der durchschnittliche Verlauf wichtiger makroökonomischer Größen während solcher Krisen zeigt, dass Immobilienkrisen in der Vergangenheit zu einer erheblichen konjunkturellen Dämpfung geführt haben, in weit stärkerem Maße noch als Krisen am Wertpapiermarkt. Zwei Jahre nach Ausbruch einer Immobilienkrise lag das Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt 8 Prozent unter dem Niveau, das ohne eine solche Krise zu erwarten gewesen wäre." zitiert aus Weltweite konjunkturelle Auswirkungen von Immobilienkrisen von Nils Jannsen Konjunkturprognosen

©Online Intelligence G.Klem all rights reserved         Impressum        Datenschutz        AGB       


Specials:
Wissenstest Finanzkrise | Finanzkrise | Wirtschaftskrise | UBS Krise |