Die sieben Phasen bis zum Burnout
- "Phase 1: In der ersten, von Idealismus geprägten Phase gibt es lediglich Warnsymptome –
z. B. das Gefühl, nie Zeit zu haben, chronische Müdigkeit oder die Beschränkung der sozialen Kontakte auf Klienten.
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Phase 2: In der nächsten Phase reduziert sich das Engagement. Man ist möglicherweise desillusioniert,
benutzt hauptsächlich Fachtermini, wird zynisch und verständnislos. Die
Einstellung zur Arbeit wird negativ, der Betroffene blüht nur noch am Wochenende
auf. Es kommt häufig zu Problemen mit dem Partner und den Kindern.
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Phase 3: Phase drei ist die der emotionalen Reaktionen und Schuldzuweisungen. Humorlosigkeit,
Bitterkeit und Apathie bestimmen vielleicht jetzt den Alltag. Der Betroffene
neigt zu Intoleranz, Ungeduld oder Misstrauen.
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Phase 4: Die nächste Phase heißt Abbau: Es wird schwierig, komplexe Aufgaben zu lösen
und die Entscheidungsfähigkeit lässt nach. Angestellte machen vielleicht nur noch Dienst nach Vorschrift, die Fantasie ist beschränkt und man wehrt sich gegen jegliche
Veränderung.
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Phase 5: In der fünften Phase verflacht das ganze Leben. Betroffene werden gleichgültig,
meiden informelle Kontakte und geben ihre Hobbys auf.
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Phase 6: Phase sechs bringt psychosomatische Reaktionen mit sich: Schlafstörungen, Herzklopfen,
Rückenschmerzen etc.
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Phase 7: Die siebte Phase heißt Verzweiflung: Im Leben gibt es nichts Schönes mehr. Jetzt
kann es sogar zu Selbstmordabsichten zu kommen.
Die letzte Phase ist dann das Erreichen des Burnouts, der komplette Zusammenbruch.
Wichtig zu wissen ist: Alle diese Symptome und noch einige mehr können, müssen aber
nicht auftreten. Auch die Reihenfolge der Phasen kann individuell sehr unterschiedlich
ausfallen. Typisch für Burnout ist, dass sich der Betroffene im Grunde darüber im
Klaren ist, wodurch sein Verhalten ausgelöst wird." zitiert siehe Quellangabe [1]
Quelle der Information: [1] Burnout erkennen, über winden,
vermeiden Von Gabriele Kypta Carl-Auer © 2006, 233 Seiten
Zusammenfassung von getAbstract |